Technik - Trompete 

Was ist der bewusste Musiker?  

Der bewusste Musiker musiziert mit allen Sinnen.

Alle Sinne werden angesprochen.

Du lernst dich und dein Instrument und die Technik in einzelnen Schritten isoliert kennen. 

Du machst dir alles bewusst.

Mit der Zeit bauen sich die einzelnen Teile zu einem Ganzen zusammen.

Du und das Instrument werdet sozusagen eins, mit der Musik.

Der Kopf behält die Kontrolle.


Technik - Fortsetzung (9)  Üben im bequemen Sitzen, Sitzball, Intonieren, Tennisball

Wie das bequeme und vorteilhafte Sitzen erübt werden kann, steht in meinen vorherigen Folgen. Empfehlenswert ist das Üben auf dem Sitzball. Denn: man muss die Balance halten. Balance halten ist gleichbedeutend auch mit der Atembalance = fließender Atem, kein Atemstau.

 

Übung: Setze dich auf den Sitzball genauso wie auf einen Stuhl. Der Sitz eines Stuhls ist flach, der Ball Natur gegebener massen rund. Auf einem Stuhl kann man einsinken, auf einem Ball nicht.  Kennst du deine Sitzhöcker? Eine gute Beschreibung hierzu fand ich in einem Forum, die ich hiermit zitiere

"Die Sitzbeinhöcker sind der unterste, knöcherne Teil deines Beckens. Du kannst sie ertasten, wenn du mit den Händen im unteren Bereich deines Hintern herumtastest (nicht zu sehr in die Mitte wandern ;) ). Dort spürst du unter dem natürlichen Fettgewebe zwei Vorsprünge. Auf einer flachen, gepolsterten Fläche wie zum Beispiel einem Kissen ist es nicht möglich auf den Sitzbeinhöckern zu sitzen. Dafür setzt du dich am besten auf eine harte Oberfläche oder noch besser direkt auf eine Kante. Dann rutschst du ein wenig hin und her bis du auf diesen beiden Vorsprüngen regelrecht "balancierst". Von Physiotherapeuten und Ergotherapeuten wird das oft mit dem balancieren auf einem Gymnastikball verglichen. Es hilft dir beim Sitzen eine aufrechte Körperhaltung zu wahren."

 

Beim Spielen auf dem Mundstück oder der Trompete merkst du den Unterschied, wenn du statt der aufrechten Körperhaltung eine krumme Rückenhaltung einnimmst und du sich quasi selber "einquetscht". Überlege, ob das berühmte "in den Sand stecken" der Trompete beim Spielen sinnvoll sein kann, höchstens doch, wenn du dein Atemrohr, also deinen Hals, abknicken möchtest und du deinen Ton nicht klar ertönen lassen willst.  

Ausnahmen bestätigen immer die Regel, wie das Beispiel des  genialen Jazztrompeter Miles Davis zeigt, der meistens gebeugt stand - siehe https://youtu.be/NZIQCRVga3Y. 

Angewöhnen sollte man sich diese krumme Haltung jedenfalls nicht, es sei denn, sie soll zum eigenen Markenzeichen werden. Interessant ist Miles Davis Erklärungen zu seinem Ansatz, siehe weiteren Teil dieses Videos - https://youtu.be/NZIQCRVga3Y.

Übung: Probiere aus, wie Miles Davis den Ansatz erklärt!.

 

Intonation - erste Übungen für eine gute Intonation

Übung: Sobald dir  das Spiel auf dem Mundstück gelingt, kannst du dir auf dem Keyboard, oder Klavier, Töne spielen, und du diese Töne dann genau nachspielst.  Jetzt spielen die Ohren eine Rolle. Lass Schlamperei nicht zu. Treffe genau den am Keyboard angeschlagenen Ton.

 

Tennisball

Übung: Wenn du müde bist, wirkt es sich auf deine Muskeln und damit auf dein Spiel aus. Ziehe deine Schuhe aus, nimm einen Tennisball und rolle erst einen Fuß auf dem Tennisball ab, nicht nur nebenbei kurz, sondern intensiv. Bringe dabei dein Gewicht auf den Ball. Danach prüfe deinen Stand. Deine Beine fühlen sich unterschiedlich an. Dein Fuß, mit dem du geübt hast, scheint mehr Boden unterm Fuß zu haben. Nun gleiche aus, indem du auch deinen anderen Fuß auf dem Tennisball in gleicher Weise abrollst.

 

Um  die Atmung anzuregen, spreche stumme "Ps" schnell nacheinander. 

 

Bist du immer noch müde, "mache den Hampelmann", oder, falls du ein Trampolin besitzt, dann hüpfe darauf.

 

 

Stay tuned

 


Technik - Fortsetzung (8)  Bequemes Stehen, Atem,  Ellenbogen, Rippen, Dehnung

Manchmal muss man als Trompeter eine ganze Weile stehen. Hinzu kommt die Trompete, die zwar nicht viel wiegt, jedoch stets solange gehalten werden muss,  wie die Musik dauert, die man spielt, bzw. auch in der Zeit, wo man noch nicht spielt, ist man mit der Musik bereits beschäftigt und hält die Trompete bereit.

 

Genau genommen beginnt jede Musik vor der Musik. Manche reden davon, man springe auf einen fahrenden Zug. Aber genauso verhält es sich. Innerlich stimmt man sich bereits vor der Musik ein. Beginnt z.B. die Orgel, so befindet man sich bereits auf dem Zug.  Was heißt dann "mit der Musik atmen"?

 

Bevor ein Trompeter routiniert in der Öffentlichkeit solo spielen kann, kein Lampenfieber mehr bekommt oder das auftretende Lampenfieber überspielen kann durch Technik, ist es ratsam, dass er sich darüber im Klaren ist, was vor seinem Einsatz abläuft.

 

Wie bringt man sich selbst zur Ruhe?

Übung: Vor dem unmittelbaren Auftritt. Im Stand schaut man sich den Raum an. Den ganzen Raum. Man betrachtet den Raum als seinen eigenen. Schließlich  will man diesen Raum mit seinen eigenen Klängen erfüllen.  Die Menschen in dem Raum betrachtet man als Freunde, egal, ob jemand griesgrämig dreinschaut.  Ist man  noch nicht so versiert, so bringt man Freunde mit ins Konzert, auf die man sich dann "konzentrieren" kann. Freunde unterstützen, geben Energie.

 

Eigentlich reicht die Musik aus, worauf man sich konzentrieren sollte. Man sollte keine Zeit mit der eigenen Nervosität verschwenden. Das ist jedoch leichter gesagt, als getan. Daher schlage ich eine weitere Übung vor.

 

Übung: Wenn du noch spürst, dass du noch aufgeregt bist, darüber nachdenkst, ob du fehlerfrei spielen wirst, lenke dich mit folgender Übung ab. Verlagere im Stehen dein Gewicht von einem Bein auf das andere.  Überprüfe deine Knie. Sind deine Knie durchgedrückt? Oder locker?  Versuche, dein Becken hängen zu lassen.  Spürst du noch eine unangenehme Anstrengung beim Stehen in den Beinen, wippe ein wenig. Spüre, auch wenn du Schuhe anhast, wie der Boden beschaffen ist. "Sinke" mit deinem Gewicht durch den Boden hindurch, gedanklich nur. Richte dich vom Boden her auf. 

 

Übung: Nimm deine Trompete, hebe sie an, als ob du anfangen wolltest zu spielen. Atme von alleine mit der Bewegung des Hochhebens der Trompete ein.  Lasse die Trompete wieder herunter. Hebe die Trompete noch einmal hoch. Prüfe, ob du mit dieser Bewegung von alleine einatmest und beim Senken der Trompete ausatmest. Diese  Übung kannst du auch zu Hause durchspielen, so oft du willst. Während bzw. vor einem Konzert hilft diese Übung, sich auf die Musik zu konzentrieren.

 

Übung:  Hast du schon einmal über deine Ellenbogen nachgedacht? Halte sie nicht zu eng am Körper.

Während du spielst, können die Ellenbogen ziemlich hilfreich sein. Etwa, wenn du einen langen Ton spielst und schon gar keine Luft mehr zu haben scheinst. Presse bloß nicht nach. Erst einmal hört es sich nicht gut an und zweitens geht Pressen immer auf den Ansatz. Versuche lieber mit deinen Ellenbogen noch etwas Luft "frei" zu machen, indem du deine Ellenbogen peu à peu seitlich anhebst. Auf diese Weise steht dir wesentlich mehr Luft zur Verfügung. Der Rücken und die Rippen werden sich weiten.

 

Übung: Denk an ein eventuelles Hohlkreuz. Hohlkreuz ist ein NON GO!

Falls du feststellst, dass du ein Hohlkreuz machst,  betone das Hohlkreuz noch mehr, übertreibe, bis es lästig wird, dann ziehe deinen Nabel ein, dergestalt, als ob der Nabel das Hohlkreuz verschwindet.  Richte so deine Haltung aus. Nicht den Bauch einziehen, das macht nur "fest".

 

Eine Frage nebenbei, weißt du welche verschiedenen Wirbel es gibt und wie viele wir davon haben?

Du solltest auf 7 Halswirbel, 12 Brustwirbel, 5 Lendenwirbel, Kreuzbein, Steißbein kommen.

 

Stay tuned....

 

 

 


Technik - Fortsetzung (7)  Bequemes Stehen, Atem

Nachdem  wir uns eine bequeme Sitzposition erarbeitet haben,  mache ich dir heute Vorschläge, wie du dir einen bequemen Stand erarbeiten kannst. 

Beantworte dir die Frage durch Überprüfen, wie du vom Sitzen ins Stehen kommst, wie du vom Stehen ins Sitzen kommst.


Übung:

Du sitzt auf dem vorderen Drittel eines Stuhls, aufrecht bequem. Die Füße auf dem Boden parallel, eine Hand breit auseinander.  Die Hände liegen auf deinen Oberschenkeln. Wie kommst du hoch?  

Stehe auf, indem du deinen Vorderkörper nach vorne verlagerst, mit einem kleinen Schwung, dabei schieben sich deine Hände ebenfalls nach vorne.  Falls du Lust für Spielereien hast, nimm dich mit einer Kamera selber auf und schaue, wie  du aus der Sitzposition in den Stand gekommen bist.

Übung:

Du stehst jetzt vor deinem Stuhl und willst dich wieder setzen. Wie machst du das?  Nimm auch diese Aktion mit der Kamera  auf.

Tipp: Beobachte kleine Kinder, wie sie sich  auf einen Kinderstuhl setzen und aufstehen.

Übung:

Und falls du weiter experimentieren willst, setze dich spaßeshalber in die Hocke.  Beobachte dich. Hast du die Füße auf dem Boden? Ja? Nein? Kommst du aus der Hocke ohne Anstrengung wieder hoch?  Tipp: schau dir dieses Video auf Youtube an https://youtu.be/uG2oy1Y2o9g.

Frage: Wenn du stehst, wie stehst du?  Wie hast du dein Gewicht verteilt? Auf beide Füße gleichmäßig oder belastest du jeweils ein  Fuß mit mehr Gewicht?

 Sind deine Füße parallel. Sind deine Beine hüftbreit auseinander. Hast du die Knie durchgedrückt oder sind deine Knie locker?   Machst du etwa gerne ein Hohlkreuz?  Nimm auch hier deinen Stand mit einer Kamera auf.  

Spüre jeweils immer nach, ob deine Sitzposition, dein Stand bequem ist.

Es kann vorkommen, dass deine Haltung eigentlich nicht gut ist, du dich aber trotzdem wohl fühlst. Auf Dauer solltest du deine Haltung aber ändern. Z.B., wenn du ein Hohlkreuz macht, wenn du die Knie durchdrückst, wenn du deinen Kopf zu hoch hältst. Deine Haltung wirkt sich auf deinen Trompetenton aus. Dazu komme ich später. Sieh dir auch dieses Video an: https://youtu.be/2YkPYY384_s.


Stay tuned. 


Technik - Fortsetzung (6)  Kopfhaltung, Atem

Wir sitzen in gleicher Sitzposition wie in Fortsetzung (5). Wir lassen den Atem kommen und gehen, wie er will und wir beobachten ihn dabei. So stellen wir fest, dass Atmen ein ganz natürlicher Prozess ist, in den man sich nicht unbedingt einmischen muss. 

Übung:

Während du den Atem beobachtest,  nimm verschiedene Kopf- und Halshaltungen ein. Beobachte dich beim "Atemkommenlassen", wenn du deinen Kopf auf die Brust hängen lässt - nur soweit, wie es geht.  Komme wieder in die Ursprungshaltung zurück, atme weiter in diesem Muster, dann hebe deinen Kopf höher, als du ihn sonst hältst.

Übung:

Komme zurück in die Ausgangsposition. Nicke mit deinem Kopf locker auf und ab, drehe deinen Kopf langsam erst zur einen Seite, dann zur anderen Seite. Komme in die Ausgangsposition zurück.

Mache eine Pause.

Übung:

Nimm dein Mundstück. Spiele in jeder der oben beschriebenen Positionen ein paar Töne (nur das Mundstück).  Finde heraus, welche Position für dich am bequemsten ist, wann der Atem ohne Behinderung am besten fließt. 


Übung:

Verfeinere die Übung mit dem Mundstück nun wie folgt. Erst wenn der Atem zurückgekehrt ist, setze das Mundstück an und spiele einen Ton.

Vergleiche die Qualität dieser Übung mit dem Betanken deiner Lungen mit Luft - bis zum Geht-nicht-mehr - und spiele "aufgeblasen" ein paar Töne auf dem Mundstück.


Spüre nach, wiederhole.  Überlege, was sinnvoller ist, die Luft kommen lassen oder die Luft vorher tanken. Wann spürst du mehr Druck beim Ansatz und im Körper, wann fühlst du dich lockerer?


Stay tuned.


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Technik - Fortsetzung (5)  Atemstrom

Normalerweise denkst du über deinen Atem nicht nach.  Die Trompete ist ein Blasinstrument. Ohne das Einsetzen von Luft geschieht gar nicht, es entsteht kein Ton. Den Ansatz habe ich in den vorherigen Abschnitten besprochen. 

Bevor es mit der Trompete so richtig losgeht, sind Gedanken über den Atem sinnvoll. Viele stehen darauf, dass man möglichst viel Luft einsaugen muss, bevor man anfängt zu spielen. Das geht zwar, aber ist diese Methode auf Dauer angenehm?  Ist es sinnvoll, immer Luft einsaugen und dann dosiert herauspressen, über das Mundstück in die Trompete?

Übung:   Atem kommen lassen, nichts machen

Setze dich auf einen Stuhl, setze dich dabei auf die Kante (1/3 Fläche). Deine Beine  sind handbreit auseinander. Deine Hände legst du auf deinen Oberschenkeln ab. Die Füße sind parallel auf dem Boden. Du sitzt aufrecht.  Atme so, dass der Atem von dir nicht beeinflusst wird.  Schließe deinen Mund leicht und lass den Atem geschehen. Der Atem kommt und geht, dann gibt es eine Pause, bis der nächste Atemstrom dich erfüllt.

Diese Übung solltest du vor jedem Üben mit dem Mundstück, mit der Trompete machen.

Du lernst auf diese Weise nicht nur, dass dein Atem von alleine kommt und du keine Luft mit Anstrengung einsaugen musst, damit deine Lungen gut betankt sind, sondern du bekommst ein Gefühl für Ausgeglichenheit, Ruhe, du lässt andere Gedanken, die in deinem Kopf herumschwirren los und du erhältst auf diese Weise eine sehr gute "Form", eine Form, die dem Musizieren dienlich ist.

Diese Übung kannst du auch auf einem Sitzball machen. Das ist sogar noch besser. 


Stay tuned


Technik - Fortsetzung (4)  Das Übertragen der Mundstückübungen auf die Trompete

Wenn du zu den sogenannten "Purzelbaumkindern" gehörst, die sofort schöne Töne aus der Trompete zaubern können, dann kannst du dich glücklich schätzen. Was aber, wenn du irgendwann einmal plötzlich an irgendeinem Tag einen guten Ansatz herstellen kannst.  

Das Nachdenken über das eigene Tun ist daher sehr wichtig.

Was man selber kann, aber anderen nicht erklären kann, weil man es "wie von alleine" kann, ist dann doch wieder nicht so gut. Also, überlege, was du eigentlich tust. Ähnlich wie beim Radfahren. Man setzt sich aufs Rad und fährt, aber wie geht das eigentlich?

In Technik (3) beschrieb ich das Lippensummen und wie man es auf das Mundstück übertragen kann.

Wenn das Summen auf dem Mundstück klappt, versuche Töne länger zu halten, ohne allerdings Druck auf deinen Atem zu machen. Spiele nur so lange einen Summton auf dem Mundstück, wie es von alleine geht.

Auf alle Fälle - dazu rate ich - denke nicht, dass deine Lungen etwa wie ein Benzintank funktionieren. Bitte vermeide, vor dem Summen auf dem Mundstück Luft in die Lungen zu tanken, indem du dich sozusagen vor dem Summen "aufbläst".  Dadurch wirst du nur "fest". Es gilt, locker zu bleiben. Denke daran, dass du vor dem natürlichen Sprechen ja auch nicht erst Luft einatmest, um dann zu sprechen. Falls du nicht davon überzeugt bist, was ich schreibe, probiere es aus. Bei jedem Satz, den du reden willst, tanke dich vorher voll Luft.  Dann merkst du, dass das eigentlich "schwachsinnig" ist. Genauso natürlich, ohne Luft aufzutanken, sollte es bei dem Trompetespielen sein, hier: beim Summen auf dem Mundstück.

Wenn also lange Töne auf dem Mundstück gelingen bzw. kleine Melodien, dann kannst du die Trompete nehmen, dein Mundstück in das Mundrohr hineindrehen, ja, drehen, nicht stecken, denn manchmal geschieht es, dass sich das Mundstück nicht wieder herausziehen lässt !

Genauso wie beim Summen auf dem Mundstück, gelingt es jetzt, auf der Trompete einen Ton zu spielen, ohne die Ventile runterzudrücken.  Achte darauf, dass du den Druck nicht erhöhst, wenn du einen Ton auf der Trompete spielst. 

Stay tuned 

Technik - Fortsetzung (3)   Das Übertragen der Übungen auf das Mundstück

Wenn das Summen mit den Lippen gelingt, kannst du versuchen, dies auf das Mundstück zu übertragen.  Einige können das sofort, anderen gelingt es nicht. Diese Gründe können im Unterricht geklärt werden.

Probiere folgendes:  Setze das Mundstück auf deinen Mund. Puste nun sanft durch das Mundstück hindurch. Die Luft strömt frei. Es entsteht kein Ton.  Wenn du nun die Lippen immer näher dabei zusammenführst, könnte es passieren, dass dieses gewünschte Summen eintritt.  Dabei musst du keinen Druck ausüben. Der Druck bei  Lippensummen ist meines Erachtens größer, der ist  beim Ansetzen des Mundstücks einfach zu viel. Das Summen bildet sich genau durch das leichte Zusammenführen der Ober- und Unterlippe, während du die Luft frei durch das Mundstück fließen lässt. Mehr ist es nicht. Es sind keine wirklichen  "Künste" zu vollziehen, es ist kein großes Geheimnis. Es liegt an deinem Gefühl für das Mass der leicht fließenden Luft, die du durch das Mundstück fließen lässt und das ganz leichte zusammenführen der Lippen, bis dieses Summen entsteht.

Wenn es dir zum ersten Mal gelingt, spüre nach und versuche es ein zweites Mal, wieder ganz leicht. Es kann sein, dass du auf deinen Lippen ein leichtes Kitzeln verspürst und dass du das Gefühl hast, deine Lippen werden dicker. Das kommt durch die angeregte Durchblutung der Lippen. Beachte, dass das Summen eine "feine Nervenarbeit" ist.  Übe eine Weile, aber übertreibe nicht. Mache immer so lange Pausen, wie du geübt hast.  Spüre immer nach. Spüre in dich hinein. 

Technik - Fortsetzung  (2)    Übungen mit "P"

Um diese Übungen zu machen, solltest du dir Mühe machen, den Anfang der Technik Tipps und die Folge 1 im Menüpunkt "Technik" zu lesen.  

Schließe die Lippen und forme ein "P". Spreche nacheinander einige "P". Ein "P" ist ein stimmloser Laut mit explodierender Luft. Das kannst du überprüfen. Halte beim "P"-Sprechen deine Hand vor den Mund. Wenn du die Lippen schließt, staut sich etwas Luft  im Mund. Beim "P"-Sprechen schleuderst du etwas Luft aus dem Mund. Wenn du die Lippen zu locker schließt, entweicht dir aber nur ein "Fffff".


Sprichst du locker ein "P" nach dem anderen, merkst du, dass immer wieder Luft zurückkehrt. Auf diese Weise könntest du, ohne zu ermüden, stundenlang "P"s sprechen.


Presst du die Lippen ein wenig fester zusammen, so fangen deine Lippen an, zu vibrieren, wenn du dabei Luft "rausdrücken" willst.


Wichtig ist, dass du alle Übungen unvoreingenommen ausprobierst. Es kommt am Anfang nicht auf "Qualität" an, sondern, dass du selber Unterschiede merkst.  Denke dabei an kleine Kinder, die alles Mögliche mit dem Mund und der Zunge ausprobieren. Nichts anderes ist von dir verlangt. Es ist ein Spiel mit den eigenen "Sprechwerkzeugen".   


Stay tuned.

Fortsetzung (3) folgt.

Technik (1)

Natürlich wurde vieles mit meinen Lehrern besprochen. Eine Unterrichtsstunde kann aber nicht alles abdecken. Schließlich will man auch Musik machen, also Trompete spielen..... bzw. mit dem Lehrer um die Wette spielen.

Es  gibt Fälle von Aushaken von Kiefergelenken.... hast du schon einmal davon gehört.   Schlag nach im Internet....

Reiß bloß den Mund nicht zu weit auf.

Es gibt tatsächlich Menschen, die Schwierigkeiten mit ihren Kiefergelenken bekommen.  Siehe Internet...

Ein Arzt muss übrigens alle Muskeln kennen.  Unter den Tags Muskeln und Anatomie findest du im Internet super Tafeln mit allen Muskeln und Bezeichnungen. Wieviele Muskeln haben wir und wie werden sie bezeichnet (auch lateinische Namen !).  Der Mundringmuskel heißt auch "Musculus orbicularis oris".  

Du wirst sehen, dass es anfänglich eventuell etwas Mühe macht, herauszufinden, wie das Summen mit den Lippen geht.  Die Mundwinkel spielen dabei eine wichtige Rolle.  Am Anfang hilft es, wenn du die Lippen etwas fester aufeinanderlegst. Die Luft staut dahinter.  Beim Summen merkst du, dass Luft entweicht. 

Booking -  Trompetenkonzerte, Trompetenunterricht,

Sören Schnabel,

Trompeter,

Diplom-Musiker (Hochschule für Musik und Theater Hamburg)

 Deutscher Tonkünstlerverband

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Sören Schnabel

Tel: 040/ 55549150

Mobil: 0152.094.66.969

Email:

post@trompetenkonzerte.de

Webseite:

http://www.trompetenkonzerte.com

 

 

 

 

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Marion Schnabel

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